Ausgangslage
Gerber Metallbau beschäftigt 85 Mitarbeitende und fertigt Stahlkonstruktionen für den Hochbau. 2022 sanken die Margen trotz steigender Umsätze. Die Geschäftsleitung vermutete, dass die Materialkosten zu hoch waren, konnte das Problem aber nicht genau lokalisieren.
Vorgehen
Wir haben zunächst alle Einkaufsprozesse dokumentiert: Wer bestellt wann bei welchem Lieferanten zu welchem Preis? Dabei stellte sich heraus, dass fünf verschiedene Abteilungen unabhängig voneinander Stahl bestellten, oft bei unterschiedlichen Lieferanten und zu stark abweichenden Konditionen. Ein zentrales Einkaufstool gab es nicht.
Im zweiten Schritt haben wir mit drei Lieferanten Rahmenverträge verhandelt, die auf dem Gesamtvolumen des Unternehmens basierten. Gleichzeitig führten wir ein einfaches Bestellsystem ein, das alle Anfragen über eine zentrale Stelle leitet.
Ergebnis
Innerhalb von acht Wochen sank der durchschnittliche Einkaufspreis für Stahl um 27 %. Die Bruttomarge stieg im folgenden Quartal um 18 Prozentpunkte. Thomas Gerber, der CFO, schätzt den jährlichen Effekt auf CHF 420'000. Die Investition in unser Mandat hat sich innerhalb von sechs Wochen amortisiert.